miniZAP® – Anwendung

Obwohl der miniZAP® LCD äußerlich unscheinbar ist, steckt einiges an Ingenieursleistung drin. Ursprünglich sollte ein einfacher Beck-Zapper “schnell mal am Wochenende” gelayoutet werden. Doch bis dato (November 2007) sind bereits einige Jahre ins Land gegangen, und erst jetzt kann die Entwicklung der Elektronik als abgeschlossen bezeichnet werden. Im Mikroprozessorspeicher stecken weit über 6000 Zeilen Maschinencode, der eng mit der Hardware verzahnt ist. Der Markt für Beckzapper ist (noch) ein Nischenmarkt und schon über 10 Jahre alt (Beck Zapper gibt es seit 1997), der miniZAP® LCD setzt jetzt den Welt-Standard –  es liegt ein nahezu perfekter Beck Zapper vor. Es ist erst seit zwei Jahren möglich, ein Gerät mit diesen Leistungsmerkmalen in einem so kleinen (speziell designten) Gehäuse zu integrieren. Nicht zuletzt aufgrund der Spezialelektroden bietet der miniZAP® somit ein unerreichtes Preis/Leistungsverhältnis. Vergleichsstudie mit neun bekannten Beck-Zappern. Der miniZAP ® LCD ist nicht nur sehr klein, sondern bietet über sein großes Display zahlreiche Überwachungsfunktionen.

Klein und cool! Der miniZAP® setzt neue Maßstäbe:

  • Komfortabel (nur 23 g, One-Button-Bedienung),
  • Unauffällig (Armbanduhr-Design),
  • Leistungsstark (1000 µA Spitzenstrom, Spezialelektroden),
  • Betriebssicher (Constant Current Control, Intelligent Error Management),
  • Langlebig  (höchste Qualität, automatische SMD Bestückung),
  • Wirtschaftlich (Intelligent Battery Management)

EIN ZAPPER ARBEITET NUR SO GUT WIE SEINE ELEKTRODEN!

Für die Gesamtwirkung eines Beck Zappers kommt den Elektroden mindestens dieselbe Bedeutung zu wie der Zapper-Elektronik selbst. Dr. Beck verwendete keine selbstklebenden Standardelektroden, da deren Fläche viel zu weit über die Arterie hinausragt. Nach Vorgabe von Dr. Beck sollte die Kontaktfläche der Zapper-Elektroden in etwa an die Adernbreite angepaßt sein (6 mm) und eine bestimmte Länge (35 mm) nicht überschreiten, weil sonst die dissipativen Ströme zu stark werden (ineffektive Stromwirkung wegen zu geringer Bündelung).

 

Elektroden-Gel ist das Mittel zur Herstellung eines guten elektrischen Kontaktes. Es ist vollkommen hautneutral. Salz, das von Beck beim Zapper ebenfalls eingesetzt wurde, kann die Haut reizen und die Elektrodenoberfläche sehr schnell korrodieren.

Die Elektroden bestehen aus ergonomisch geformtem Messing, der aus Gründen der Hautverträglichkeit und zum Schutz vor Oxidation mit einer hochglanzpolierten, 24 Karat Goldauflage versehen ist. Als sog. Diffusions-Sperrschicht wird reines Silber statt allergieauslösendem Nickel verwendet.

 

Gold ist gegen fast alle Säuren, sogar Salzsäure resistent. Lediglich Königswasser, eine Mischung aus Salpetersäure und Salzsäure, kann Gold lösen. Das ist der Grund, warum im miniZAP® 24 Karat Gold verwendete wird. Egal, ob das von Dr. Beck benutzte Salzwasser, Elektrodengel oder sonst irgend etwas verwendet wird – die Oberfläche korrodiert und oxidiert nicht, im Gegensatz zu Messing- und Kupferelektroden.

Mit 24 Karat vergoldete miniZAP® – Spezialelektroden mit Adernquerschnitt (A)

Ergebnis: Elektrischer Strom konzentriert sich in der Arterie.

Herkömmliche Beck Zapper Messing- oder Kupferelektroden mit Kreisquerschnitt (B)

Ergebnis: Elektrischer Strom verstreut sich dissipativ über das Gewebe.

Wir empfehlen die Kombination des miniZAP® mit den übrigen Dr. Beck-Geräten:

Sie sind interessiert oder wünschen weitere Informationen zum miniZAP®?