miniZAP® – Anwendung

Obwohl der miniZAP® LCD äußerlich unscheinbar ist, steckt einiges an Ingenieursleistung drin. Ursprünglich (2002), sollte ein einfacher Beck-Zapper “mal schnell am Wochenende” zusammengebaut werden. Doch dann kamen immer mehr Funktionen hinzu, die schließlich mit einfacher Elektronik nicht mehr zu bewältigen waren: ein Mikroprozessor musste her. So dauertes es noch 12 weitere Monate, bis die Entwicklung des ersten miniZAP® (noch ohne LC-Display) abgeschlossen war. Die Software für den miniZAP®-Mikroprozessor besteht aus über 6000 Zeilen Assemblercode.

Obwohl der Markt für Beck-Zapper bereits 24 Jahre alt ist (Stand: 2021), ist es immer noch ein Nischenmarkt. Seit seiner Markteinführun im November 2007, setzt der miniZAP® LCD den Welt-Standard, da es bis heute kein vergleichbares Gerät dieser Größe mit dieser Präzision, sowie diesem hohen Bedien- und Tragekomfort auf dem Markt gibt. Nicht zuletzt bietet der miniZAP® aufgrund der Hochglanz-vergoldeten Spezialelektroden, ein unerreichtes Preis/Leistungsverhältnis.

Klein und cool! Der miniZAP® setzt neue Maßstäbe:

  • Komfortabel (Ein-Tasten-Bedienung, Gewicht nur 23 Gramm),
  • Unauffällig (Armbanduhr-Design),
  • Leistungsstark (1000 µA Spitzenstrom, Spezialelektroden),
  • Maximal effektiv (digital einstellbarer, konstant geregelter Ausgangsstrom),
  • Zuverlässig (permanente Fehlerüberwachung, intelligentes Fehler-Management)
  • Langlebig (höchste Qualität, automatische SMD Bestückung),
  • Wirtschaftlich (Batterie hält ca. 3 Monate, maximale Batterieausnutzung)

EIN ZAPPER ARBEITET NUR SO GUT WIE SEINE ELEKTRODEN!

Für die Gesamtwirkung eines Beck Zappers kommt den Elektroden mindestens dieselbe Bedeutung zu wie der Zapper-Elektronik selbst. Dr. Beck verwendete keine selbstklebenden Standardelektroden, da deren Fläche viel zu weit über die Arterie hinausragt. Nach Vorgabe von Dr. Beck sollte die Kontaktfläche der Zapper-Elektroden in etwa an die Adernbreite angepaßt sein (6 mm) und eine bestimmte Länge (35 mm) nicht überschreiten, weil sonst die dissipativen Ströme zu stark werden (ineffektive Stromwirkung wegen zu geringer Bündelung).

 

Elektroden-Gel ist das Mittel zur Herstellung eines guten elektrischen Kontaktes. Es ist vollkommen hautneutral. Salz, das von Beck beim Zapper ebenfalls eingesetzt wurde, kann die Haut reizen und die Elektrodenoberfläche sehr schnell korrodieren.

Die Elektroden bestehen aus ergonomisch geformtem Messing, der aus Gründen der Hautverträglichkeit und zum Schutz vor Oxidation mit einer hochglanzpolierten, 24 Karat Goldauflage versehen ist. Als sog. Diffusions-Sperrschicht wird reines Silber statt allergieauslösendem Nickel verwendet.

 

Gold ist gegen fast alle Säuren, sogar Salzsäure resistent. Lediglich Königswasser, eine Mischung aus Salpetersäure und Salzsäure, kann Gold lösen. Das ist der Grund, warum im miniZAP® 24 Karat Gold verwendete wird. Egal, ob das von Dr. Beck benutzte Salzwasser, Elektrodengel oder sonst irgend etwas verwendet wird – die Oberfläche korrodiert und oxidiert nicht, im Gegensatz zu Messing- und Kupferelektroden.

Mit 24 Karat vergoldete miniZAP® – Spezialelektroden mit Adernquerschnitt (A)

Ergebnis: Elektrischer Strom konzentriert sich in der Arterie.

Herkömmliche Beck Zapper Messing- oder Kupferelektroden mit Kreisquerschnitt (B)

Ergebnis: Elektrischer Strom verstreut sich dissipativ über das Gewebe.

Wir empfehlen die Kombination des miniZAP® mit den übrigen Dr. Beck-Geräten:

Sie sind interessiert oder wünschen weitere Informationen zum miniZAP®?